Sechs grosse Städte im Vergleich: Die Klassik erhält den Grossteil der öffentlichen Musikförderung
Laut einem Vergleich der Initiative Musikvielfalt für das Jahr 2024 reicht der Anteil der Klassik an der öffentlichen Musikförderung von 76,1 Prozent in Lausanne bis 94,8 Prozent in Zürich.
Die Initiative Musikvielfalt hat die öffentliche Musikförderung (Stadt, Kanton und Lotterie) in sechs Städten für das Jahr 2024 verglichen. Pro Kopf beträgt sie 374.80 Franken in Genf, 235.80 Franken in Zürich, 200.90 Franken in Lausanne, 178.70 Franken in Bern, 143.70 Franken in Basel und 98.90 Franken in Lugano.
Der Anteil der Gruppe «Klassik», die Oper und Chöre umfasst, liegt bei 94,8 Prozent in Zürich, 92 Prozent in Lugano, 87,8 Prozent in Bern, 85,8 Prozent in Genf, 85,3 Prozent in Basel und 76,1 Prozent in Lausanne. In Lugano wird die Klassik zu 61,1 Prozent aus der Lotterie finanziert. Sonart hat die Studie Ende September kommentiert und festgehalten, dass der Grossteil der öffentlichen Mittel in die Klassik und in langfristige Förderung fliesst.